Fakultatsblog Digitale Medien der Hochschule Furtwangen

So klingen die ADC-Nägel

So klingen die ADC-Nägel
Projektstudium

    Daten:

  • Name des Projektes: So klingen die ADC-Nägel
  • Bereich: Audio Produktion
  • Kategorie: Projektstudium
  • Semester: 2. Semester (Bachelor)
  • Studiengänge:
    • Musikdesign B.Mus.
  • Projektleitung:
    • Prof. Florian Käppler
  • Beteiligte:
    • Felix Babarino
    • Leo Frick
    • Feder Dustin Stupps
    • Johannes Steck (Sprecher)
    • Jürgen Swoboda (Musikdesign-Dozent)

Beschreibung:

Bei einer bedeutenden Preisverleihung die klangliche Gestaltung zu übernehmen, ist eine große und umfangreiche Aufgabe und eine Chance, konzeptionell und gestalterisch zu glänzen. Jedes Jahr kürt der Art Directors Club Deutschland (ADC -ein Zusammenschluss führender Kreativer aus den Bereichen Werbung, Design, Digitale Medien, Editorial, Event und Kommunikation) den deutschen Kreativ-Nachwuchs in einer glamourösen Junior Awards Show, Leo Frick und Felix Babarino haben den innovativen Sound zur Veranstaltung kreiert. 
„Ziel war es, etwas zu erschaffen worauf wir auch selbst Lust hätten, das ausgefallen innovativ und einfach unser Ding ist“, erklärt Leo Frick.
 Mit Hilfe von 60 kg Nägeln unterschiedlichster Art und Größe gelang ihnen dies. 
Die Nägel wurden zersägt, mit einem Geigenbogen oder Plektrum angespielt, auf den Boden geworfen, geschüttelt oder in ein Becken gelegt. So entstanden fünf einzigartige Kompositionen die in der Veranstaltung als Eröffnungsmusik, Fanfare und zur Übergabe der Awards eingesetzt wurden. Hierbei sei die große Herausforderung gewesen, den verschiedenen Awards, die als Bronze, Silber und Gold-Nägel vergeben werden, jeweils einen eigenen Sound zu verleihen, der sich entsprechend noch steigert in Intensität, Brillanz und Einprägsamkeit.

Ein weiterer Teil des Konzepts war die musikalische Umsetzung des Namens der Veranstalter, die Buchstaben A, D und C können ebenso als Musiknoten verstanden werden. Bei der Reflexion über diese Tonfolge haben die Studenten vielfältige Variationen erstellt, die als „DNA des ADC“ und klangliche Übersetzung des Namens in der gesamten Soundkulisse der Veranstaltung leitmotivisch wiederzufinden waren. 
Als finales Highlight wurde ein “Making-of Video” gezeigt, das die Entstehung der Nagel- Sounds dokumentiert und Einblick in die Arbeit der Musikdesigner bietet. 
Zwei Monate Arbeit haben Felix Barbarino und Leo Frick in die Ausarbeitung der Sounds investiert – betreut wurden sie vom Studiengangsleiter Prof. Florian Käppler, seinerseits langjähriges Mitglied der ADC-Jury im Bereich Kommunikation im Raum. Unterstützung erhielten sie auch durch Texte aus der Feder Dustin Stupps, Student der Kommunikation & Medien an der FH Düsseldorf, der Profi-Sprecher Johannes Steck erklärte sich bereit, die Performance der Texte für den Opener zu übernehmen, gemastert hat der Musikdesign-Dozent Jürgen Swoboda. 
Ein Projekt, das weit über den studentischen Rahmen hinausgeht und erste spannende Einblicke in die Berufsperspektiven für Musikdesign-Absolventen bietet. 
 

Weitere Projekte

Papergirl
Freie Arbeit

    Daten:

  • Name des Projektes: Papergirl
  • Bereich: Fotografie
  • Kategorie: Freie Arbeit
  • Semester: 6. Semester (Bachelor)
  • Studiengänge:
    • Medienkonzeption B.A.
  • Projektleitung:
    • Prof. Dr. Oliver Ruf
  • Beteiligte:
    • Jette Ryback (Makeup)
    • Tatjana Gallazini (Model)
    • Jessica Wüst (Fotograf)

Beschreibung:

In der Veranstaltung Designredaktion, welche Prof. Oliver Ruf im Sommersemester 2016 ins Leben gerufen hat, wurde die Aufgabe gestellt eine Webseite zu konzipieren und zu gestalten. Diese sollte die Buchreihen, die ebenfalls in der Veranstaltung designt wurden, präsentieren.

Diese Aufgabe entfachte bei besonders einer Studentin große Inspiration, worauf das freie Fotografieprojekt "Papergirl" entstand. Mit Leidenschaft und ein paar Freunden setzte Jessica Wüst ihre Idee ein Fotomodel in Papier zu hüllen um. Die eigentliche Idee war jedoch Folienhintergründe für Präsentationen zum Projekt zu erstellen.

Now in color
Projektstudium

    Daten:

  • Name des Projektes: Now in color
  • Bereich: Game Design
  • Kategorie: Projektstudium
  • Semester: 5. Semester (Bachelor)
  • Studiengänge:
    • Medieninformatik B.Sc.
    • OnlineMedien B.Sc.
    • Medienkonzeption B.A.
  • Projektleitung:
    • Prof. Christian Fries
  • Beteiligte:
    • Cornelius Link
    • Florian Kordon
    • Jonas Conrad
    • Markus Weiß
    • Moritz Göckel
    • Patrick Förster

Beschreibung:

“Farbe gibt es in der Stadt schon lange nicht mehr. Die letzten verbleibenden Reste und damit auch die Lebensfreude der Bewohner werden von den längst außer Kontrolle geratenen Robotern aufgesaugt. Eine junge Frau erhält unverhoffterweise eine Chance, die triste Stadt wieder in Farbe zu hüllen und den Glanz der alten Tage wiederaufleben zu lassen. Dafür muss sie sich auf eine schwierige und gefährliche Reise begeben.“

Im 2D/3D Jump’n’Run-Videospiel “Now in Color!” versucht der Spieler in der Rolle der jungen Frau die verlorene Farbe wiederzuerlangen. Dabei gilt es sowohl Gegner im Kampf zu besiegen als auch schwierige Kletterpassagen zu überwinden. Nur wenn der Spieler dies meistert, kann die verlorene Farbe zurückgewonnen werden.

Das Spiel wurde mit der Unreal Engine umgesetzt. Zur Modellierung wurde 3DS Max verwendet und die Characters entstanden in Blender. Alle Animationen sind mit Hilfe von Motion-Capturing entstanden. Die Logik von Now in Color wurde in Visual Studio in C++ programmiert. Als Versionskontrollsystem setzten wir Git ein.

Harmonikamuseum
Projektstudium

    Daten:

  • Name des Projektes: Harmonikamuseum
  • Bereich: Interface Design
  • Kategorie: Projektstudium
  • Semester: 5. Semester (Bachelor)
  • Studiengänge:
    • OnlineMedien B.Sc.
    • Musikdesign B.Mus.
  • Projektleitung:
    • Prof. Florian Käppler
    • Andreas Brand
  • Beteiligte:
    • Max Ackermann
    • Alina Himmelsbach
    • Andrea Lassak
    • Tobias Hoffmann
    • Kevin Strobel
    • Stefan Erschig

Beschreibung:

In dem Projekt „HARMONIKAMUSEUM“ konzipierten, erarbeiteten und produzierten Online-Medien Studenten der Hochschule Furtwangen und Musikdesign Studenten der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen, die Medienstationen für das Deutsche Harmonikamuseum in Trossingen.

Innerhalb eines Jahres entwickelten die Studierenden unter Anleitung von Prof. Florian Käppler und Andreas Brand verschiedene Ideen zur multimedialen Darstellung der Museumsinhalte. In enger Abstimmung mit der Museumsleitung Herrn Martin Häffner, mit Braun -Engels Gestaltung sowie mit Heddier Electronics hatten die sechs Studierenden die Möglichkeit, praxisorientiert zu arbeiten und die verschiedenen Facetten einer Museumsdidaktik kennenzulernen. Konzeptionelle, inhaltliche und technische Fragestellungen wurden hierbei intensiv beleuchtet, gemeinsam diskutiert und differenzierte Lösungsansätze gefunden.

Zu den Highlights der studentischen Arbeiten zählen ein interaktiver Mundharmonika- und Akkordeonstammbaum sowie ein interaktives Hörspielplakat. Max Ackermann, Studierender im Studiengang Musikdesign, begab sich auf eine Zeitreise in das Trossingen um die Jahrhundertwende 1900. Anhand einer traditionellen Firmenansicht der Firma Hohner macht er auf eine besondere Art und Weise die Vergangenheit erlebbar. Beispielsweise durch fiktive Dialoge zwischen Geschäftsführer Matthias Hohner und seinem damals 13 jährigen Sohn Will. Darüber hinaus versetzt Max Ackermann neben einer Unterhaltung der Hohner- Töchter am Brunnen auch durch einen Monolog eines Warentransporteurs die Museumsbesucher über 100 Jahre zurück in die Vergangenheit. Aufgenommen und produziert wurden die Kurzhörspiele im Musikdesign-Tonstudio – in diesem Zuge bekamen die Studierenden auch einen detaillierten Einblick in die Arbeit mit Sprechern.

Die OnlineMedien-Studierende (OMB) Alina Himmelsbach entwickelte und programmierte federführend den interaktiven Mundharmonika- und Akkordeonstammbaum. Im Team mit der OMBlerin Andrea Lassak und Musikdesigner Tobias Hoffmann wurden die Inhalte für den Stammbaum auf visueller und auditiver Ebene strukturiert, aufbereitet und mit einem Touch- Monitor illustriert. Darüber hinaus betreuten Kevin Strobel (OMB) und Stefan Erschig (Musikdesign) weitere Medienstationen, wie „Musikstile der Welt“ oder „Die Harmonika im Weltall“, sowie verschiedene Videostationen. Die Medienstationen sind seit der feierlichen Eröffnung am 10. Mai 2016 im Deutschen Harmonikamuseum Trossingen, Hohnerstraße 4/1, erlebbar.